Was ist und wie funktioniert der „Funkfinger“?

Im Alter ein weitgehend freies und unabhängiges Leben zu führen ist ein großer Wunsch. Andererseits ist es ein sicheres Gefühl, zu wissen, dass man im Falle des Falles auf Knopfdruck Hilfe bekommen könnte.

Der so genannte "Funkfinger" ist eines der wichtigsten Zubehörteile eines Hausnotrufgeräts. Es ist ein mobiler Sender, welcher die Funktion eines verlängerten Armes zum Hausnotrufgerät hat. Das Besondere daran ist, dass man im Notfall durch Drücken des Funkfingers einen Alarm auslösen kann. Damit wird gewährleistet, dass man sich frei in seinen vier Wänden bewegen kann, unabhängig vom Standort und der Erreichbarkeit eines Telefons. Der Funkfinger sendet den Alarm an die dazugehörige Hausnotruf-Basisstation, die dann den eigentlichen Notruf zu den Notfall-Managern in der Hausnotruf-Zentrale weiterleitet. Die Übertragung der Alarmauslösung zwischen Funkfinger und der Hausnotruf-Basisstation erfolgt über eine eigens für diese Zwecke von der EU vorgegebene Personenruf-Frequenz. Damit wird sichergestellt, dass keine anderen Geräte (z.B. Garagentoröffner) auf dieser Frequenz senden.

Der Funkfinger ist ein kleines Gerät, das um den Hals oder wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird. Je nach baulichen Verhältnissen erreicht das Signal des Funkfingers die Hausnotruf-Basisstation in einer Entfernung von 50 Metern im Gebäude - im Freien sogar mit einer Reichweite bis zu 250 Metern. Dies ist praktisch, wenn man sich in Etagen über oder unter der Wohnung oder draußen im Garten befindet.

Die heutigen Funkfinger sind wasserdicht nach IP 67 konstruiert und können beim Baden oder Duschen am Körper getragen werden. Die Bezeichnung IP steht für „International Protection“ und gibt an, in welchem Maße elektronische Geräte gegen das Eindringen von Wasser und festen Fremdkörpern wie z.B. Staub geschützt sind. Dies ist ein entscheidender Sicherheitsfaktor, dass im Notfall auch im rutschgefährdeten Badezimmer ein Alarm ausgelöst werden kann.

Hausnotrufgerät und Funkfinger zählen zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln. Bei Pflegebedürftigkeit kann eine Kostenübernahme bei der Pflegekasse beantragt werden.

Sprechen Sie Ihren Pflegedienst an oder informieren Sie sich direkt bei der DeutscheSenior "Team Hausnotruf".

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