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Was ist ein Dementen-Ortungssystem?

„Einsperren ist doch keine Lösung!“ Dieser prägnante Satz begleitet viele Angehörige von Demenzerkrankten, die vor allem im mittleren Stadium der Krankheit einen ausgeprägten Bewegungsdrang verspüren.

Nach einem Umgebungswechsel ist dieser Wandertrieb besonders ausgeprägt. In Fachkreisen spricht man auch von einer „Hinlauftendenz“. Der erkrankte Mensch begibt sich auf die Suche nach Vertrautem. So sucht dieser sein Zuhause oder geht zur Arbeit, obwohl man sich schon lange im Ruhestand befin­det. Leider finden diese Menschen nicht mehr selbst zurück und keiner weiß, wo sie sich gerade aufhalten.

Hier setzen Dementen-Ortungssysteme an und bieten die Möglichkeit der Ortung von Menschen mit einer Orientie­rungsschwäche. Technologisch ist dies durch die GPS-Ortung (Global Positioning System) möglich, welche mithilfe der Satelliten funktioniert. Diese Satelliten halten eine Verbindung mit einem vom Dementen getragenen GPS-Sender und stellen die Koordinaten des jeweiligen Standortes fest. Durch diese GPS-Ortung ist es für Angehörige oder dem Pflegepersonal erst mög­lich geworden, den vom Dementen gewohnten Lebensbereich in Form eines individuellen Sicherheitsbereich virtuell abzubilden. Wird dieser Bereich verlassen, löst der GPS-Sender einen Alarm aus und beginnt im Zusammenspiel mit den Satelliten die laufende Ortung. So kann der Demente wieder schnell gefunden und zurückbegleitet werden.Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an GPS-Ortungsgeräten auf dem Markt. Jedoch, wenn es um die besonderen Anforderungen von Dementen mit Hinlauftendenz geht, wird es sehr dünn. Vieles was auf den ersten Blick zweckmäßig erscheint, stellt sich in der Praxis als völlig ungeeignet heraus. Sei es, dass der GPS-Sender vom Dementen nicht vernünftig getragen werden kann, die Genauigkeit der Ortung inakzeptabel ist, die Ortung durch eine Notruf-Zentrale gar nicht professionell möglich ist. Dies sind nur einige Punkte aus dem Anforderungs- und Testkatalog der DeutscheSenior an ein Dementen-Ortungssystem. Der Einsatz des Ortungssystems fördert die Lebensqualität von demenzkranken Menschen und wahrt ihre Autonomie. Deshalb ist Einsperren keine präferierte Lösung!

Tipp: Seit über 10 Jahren engagiert sich die DeutscheSenior im Bereich der Dementen-Ortung. Zum Schließen des Informationsbedarfs rund um diese besondere Art der Personenortung bietet die DeutscheSenior den „Beratungs-Service Dementen-Ortung“. Dieser kostenfreie Service wendet sich primär an alle Kunden von Pflegediensten, die mit der DeutscheSenior zusammenarbeiten, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Tagespflege sowie für Berufsbetreuer.

Bei Informationsbedarf sprechen Sie Ihren Pflegedienst an oder informieren Sie sich direkt bei der DeutscheSenior "Team Dementen-Ortung".

Telefon 06432 920-112

https://www.deutschesenior.de/dementenortung

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