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Was ist eigentlich Geofencing?

Eine vertraute Umgebung im Alter sorgt für Stabilität und fördert die Lebensqualität. Dieser Wunsch nach Selbstständigkeit wirft bei Angehörigen und Pflegenden allerdings oft Zweifel auf, denn es birgt gerade bei alleinstehenden Menschen ein gewisses Risiko.

Betrachten wir das englische Worte, das sich aus zwei Teilwörtern bildet: geographic (geografisch) und fence (Zaun). Deutlich wird, dass damit eine Art geografischer, unsichtbarer Zaun gemeint ist. Es handelt sich dabei in der Regel um ein Gebiet mit einem bestimmten Radius rund um ein Objekt herum, z.B. ein Haus. Alles was sich innerhalb des virtuellen Zauns befindet und bewegt wird als sicher, alles was außerhalb liegt, wird als risikoträchtig angesehen. So sprechen wir in Deutschland auch von Sicherheitsradius oder auch von Bewegungszone.

Dieses Geofencing, bzw. die Festlegung einer frei wählbaren Bewegungszone, z.B. 200 Meter oder mehr an Radius rund um ein Haus herum, wird speziell bei dementen Personen mit einer sog. "Hinlauftendenz" verwendet. Das heißt, der Demente verspürt einen starken Bewegungsdrang und entfernt sich oftmals orientierungslos von seinem Zuhause oder der Pflegeeinrichtung. Was folgt, ist eine nervenaufreibende Suche und eine quälende Zeit der Unsicherheit. Diese Situation ist für den Betroffenen selbst sowie für seine Angehörigen bzw. für das Pflegepersonal belastend.

Angehörige von Dementen sowie Verantwortliche in Pflegeeinrichtungen sind sich darin einig: Einsperren ist keine Lösung! Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten heute mittlerweile erschwingliche Ortungssysteme, die den Dementen via eines GPS (Global Positioning System) -Senders lokalisieren. Also eine Personenortung mithilfe von Satelliten. Sobald die demente Person die individuell festgelegte Bewegungszone verlässt, löst das von der Person getragene Gerät einen stillen Alarm aus und sendet den genauen Standort an eine 24 Stunden besetzte Notrufzentrale. Diese Notrufzentrale nimmt die laufende Ortung auf und informiert die Angehörigen, den Betreuer oder die Wohnstation der Pflegeeinrichtung über den jeweils aktuellen Aufenthaltsort.

Durch den Einsatz von Dementen-Ortungssystemen, die sich in der Form einer Armbanduhr mit verschließbarem Armband besonders eignen, ist es erst möglich, dem Bewegungsdrang von Demenzkranken ein erhebliches Stück weit entgegenzukommen. Dies steigert die Lebensqualität aller Beteiligten und schafft ein beruhigendes Gefühl, dass im Falle des Verlassens einer festgelegten Zone der Demente schnell wiedergefunden wird.

Tipp: Seit über 10 Jahren engagiert sich die DeutscheSenior im Bereich der Dementen-Ortung. Zum Schließen des Informationsbedarfs rund um diese besondere Art der Personenortung bietet die DeutscheSenior den „Beratungs-Service Dementen-Ortung“. Dieser kostenfreie Service wendet sich primär an alle Kunden von Pflegediensten, die mit der DeutscheSenior zusammenarbeiten, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Tagespflege sowie für Berufsbetreuer.

 

 

Bei Informationsbedarf sprechen Sie Ihren Pflegedienst an oder informieren Sie sich direkt bei der DeutscheSenior "Team Dementen-Ortung".

Telefon 06432 920-112

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